Schlagwort-Archiv: Staubwolke-Krefeld

Staubwolke-Krefeld ist ein Radsportverein

Meisterfeier der Staubwolke Krefeld

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Hallo liebe Staubwolken,
zur Erinnerung Anmeldeschluss für unsere Meisterfeier ist der 15.11.2014. Leider müssen wir die Lokalitäten wechseln. Unsere Anmeldung im Café Ambiente ist wie auch immer verloren gegangen.

Wir haben  aber für den gleichen Termin 29.11.14  19:00 Uhr ein sehr schönes Ersatzlokal gefunden.

Op de Trapp
Rheinbabenstr.109
47809 Krefeld Linn

Parkmöglichkeit:
die komplette Hafenstr. und Parkplatz: Hafenstr.- Ecke Kreuzweg
(Im gesamten Ortskern von Linn ist nur Anwohner-Parken)
Herbert und ich kennen das Lokal und wir glauben, dass es mehr als nur  ein Ersatz ist. Also  bis  zum  29.11.14

Liebe Grüße
Gerd Zeidler

Staubwolke beim Rhein-Ultra-Marathon

Staubwolke beim Rhein-Ultra Marathon
Staubwolke beim Rhein-Ultra Marathon

Am 23./24.8. hat das bewährte Staubwolke-Team Hans-Peter, Sigi, Arnim und Klaus am berühmten Rhein-Ultra-Marathon Bodensee-Krefeld teilgenommen.

Start war am Samstag um 5.00 in Stein am Rhein/Bodensee in der Schweiz. Dunkel, der Rheinradweg nur Schotterpiste, der erste Defekt, gottseidank nur die Kette nach innen gefallen.

Dann der Rheinfall von Schaffhausen und über Bad Säckingen nach Badenweiler. Frühstückspause um 11.30 nach 170km im Fallerhof. Kann mich nicht erinnern, dass 2 Spiegeleier, 1 Käsebrot und Kaffee jemals besser geschmeckt haben. Hier am Kaiserstuhl ist es schön warm, aber bedeckt, in einer Stunde soll der Regen kommen.

Über Vogtsburg und Texaspass führt der kürzeste Weg Richtung Straßburg. 10km vor dem nächsten Treff beginnt es zu regnen. Es schüttet, wir werden nass bis auf die Knochen. Umziehen, Pause, anschließend auf französischen Seite Nieselregen bis in die Pfalz.

Nach 370km erreichen wir um 21.00 den Goldenen Ochsen am Marktplatz in Maikammer an der Weinstraße. Hier sitzt man normalerweise Ende August bis Mitternacht draußen, doch bei 15° und Regen genießen wir die warme Stube und 2 bis 3 Radler.

Das Wetter macht uns große Sorgen. Ich habe 2 Paar Schuhe, alle nass. Sonntag, 7.00Uhr, die Sonne scheint. Tatsächlich. Jetzt schnell los, frühstücken kann ich unterwegs (Klaus hat mir 20 Bananen gekauft).

Das Hambacher Schloss beim Sonnenaufgang, über Neustadt und Frankenstein nach Rockenhausen. Nochmals Bananen essen, nein, Klaus kommt mit Käsebrot vom Goldenen Ochsen. Mit Arnim und Sigi über Bingen, St.Goar nach Boppard, Schöne Strecke, super Fotos. Kuchenpause in Boppard.

14.30Uhr Abfahrt, es wird wieder dunkel. Platzregen, wir müssen uns 10 km vor Koblenz unterstellen. 17.00Uhr an der Fähre nach Linz letzte Verpflegung. Die restlichen 120 km fahren Sigi und ich mit vollen Trikottaschen und etwas müden Beinen, aber das Ziel zieht und die dunkle Wand im Südwesten hält uns auf Tempo. In 30min von Köln-Godorf über den Militärring bis Lövenich, Tempo 35, mehr geht nicht. Wir haben Glück, das Gewitter zieht nach Köln-Zentrum.

Letzte Pause auf der Glessener Höhe, die Baunkohle-Kraftwerke im Sonnenuntergang, 21.30 in Krefeld. 722 km in 2 Tagen, Schnitt 30,37, 1.Tag 2400hm, 370km, 2.Tag 700hm, 350km. Über das Sommerwetter sprechen wir nicht mehr.

Glücklich.

Geburtstagsrunde mit Oldtimern zu Ehren von Hennes

Die Staubwolke Krefeld luden anlässlich des 80. Geburtages von Hennes Junkermann zu einer Runde mit möglichst alten Fahrrädern und Dress ein.

Gefahren wurde auf der so genannten Hennes Runde, die über Tönisberg, Issum und Geldern führte. Es fanden sich 60 Radsportfreunde die zusammen mit Hennes auf der 60 Km langen Runde in die Pedale treten wollten. Einige Fahrer fanden sich mit teilweise sehr alten Schmuckstücke aus vergangenen Zeiten des Rennradsportes ein.

Junkermann selber holte ein altes Rennrad aus dem Keller, das er einst als Trainer von Erik Zabel im Einsatz hatte. Und dass er in einem gelben Trikot kam, war auch kein Zufall. Es war das Original Siegertrikot, mit dem der Krefelder zweimal die Tour de Suisse gewann.

Nach der Ankunft wurde der Jubilar erst einmal gebührend gefeiert und als Geburtstagspräsent ein kulinarischer Korb überreicht. „Da ist auch eine Dose Fisch drin. Den kannst du aber bedenkenlos essen“, sagte der Vorsitzender von Staubwolke-Krefeld, Herbert Hoenen, in Anspielung auf die Fischvergiftung, die Junkermann 1962 zur Aufgabe bei der Tour de France zwang.

Anschließend gab es die Prämierung des schönsten Oldtimer-Rennrades. Die Wahl viel der Jury recht leicht, denn das Siegerrad der Marke Simonato aus den 80er Jahren von Michael Jochum war topgepflegt.

Auch Amateur-Elite und Master-Radrennfahrer Manfred Nepp kam zu Ehren von Junkermann in einem besonderen Outfit. „Das Rad ist aus den 60er Jahren und mein Trikot aus der gleichen Zeit, wo ich in der Nationalmannschaft war“, sagte der 72-Jährige. Ebenfalls zur Nationalmannschaft gehörte zu ihrer aktiven Zeit Staubwolke Mitglied Andrea Vranken, die mit einem aus dieser Zeit stammenden Fahrrad anwesend war und dessen Magenta-Rot sehr auffiel.

Der 80-jährige Rudolf Högel, ebenfalls von der Staubwolke Krefeld dagegen war zwar nicht mitgefahren, zeigte aber stolz sein zum Trainingsrad umgebautes Tourenfahrrad, an dessen Lenker seine alten Rennradschuhe hingen.

Es sind heute viele Erinnerungen aufgekommen“, sagte Junkermann zum Ende hin.

Quelle: RP

Weitere Bilder zur Hennes Junkermann Tour von der RP findet ihr hier!

Veranstaltungskalender 2015

Veranstaltungskalender 2015   Staubwolke Krefeld

So. 12.04.15
Anradeln
–zum Weißen Stein bei Kaldenkirchen

9.30 Wilmendyk, 10.00 Schaephuysen, über Wachtendonk, Hinsbeck, Bracht zum Weißen Stein, ca.11.30, Pause bis ca.12.30, Rückfahrt über Breyell, Dornbusch, Oedt, Rück in Krefeld ca.14.00, Wilmendyk – Wilmendyk ca. 95km . Gefahren wird in Doppelreihe.

Organisation: Hans-Peter Vranken
R+E


 

Sa. 09.05. bis Sa. 16.05. 2015
Trainingswoche am Bodensee
über Christi Himmelfahrt (14.5.)

Pension in der Nähe von Meersburg oder Überlingen.

Flache Strecken am See (z.B. nach Lindau oder Konstanz), wellige Touren in Richtung Norden (Ravensburg) oder Bergtouren (z.B. zum Säntis/ Schweiz) sind möglich oder können miteinander kombiniert werden.

Verbindliche Anmeldung bis zum 28.2.15 bei Hans-Peter Vranken

Organisation: Hans-Peter Vranken
R


 

So. 24.05.2015
Pfingstsonntag Teilnahme an der Radtouristik Lüttich-Bastogne-Lüttich

Strecken von 90, 150 und 240 km werden hier angeboten. Viele berühmte schwere Steigungen.

Bei Interesse Anruf o. Mail an Hans-Peter, bis 08.05.15, keine Vorkosten, vor Ort ca. 25 Euro

Organisation: Hans-Peter Vranken
R


 

Mi. 20.05.2015 / Mi 10.06.15 / Mi 24.06.15 / Mi 15.07.15
Einzelzeitfahren
offene Klasse 1. bis 4. Lauf diese Läufe werden für die Vereinsmeisterschaft gewertet.

Die Läufe finden im Rahmen von Christian Wünschers Zeitfahrserie statt.

Organisation: Christian Wünscher
R


 

So. 21.06.2015
Familienfahrt
mit normalen Rädern (T,M,E). Treffpunkte: 10:00 Wilhelmsdyk. Strecke über Silbersee, Lauersforterwald. Rumeln zum Elfratersee. Am Elfratersee dann ein kleines Grillfest. Rückfahrt über Traar.

Organisation: Gerd Zeidler / Herbert Hoenen

Sollte zu den einzelnen Veranstaltungen noch Informationsbedarf bestehen, bitte den jeweiligen Organisator oder Gerd Zeidler ansprechen.

R= Rennrad, M= Mountainbike, T= Trekkingbike, E= E-Bike


 

Sa/So. 04 und 05.07.2015
Fahrt zur Tour de France nach Utrecht

Sa. morgens 10.00 mit Autos und/oder 6.00 Uhr mit dem Rad (180km, flach),

  1. 14 -18 Uhr 1.Etappe der Tour de France als 14 km langes Einzelzeitfahren in Utrecht mit Tony Martin als einem der Favoriten, dann Übernachtung auf einem der 30 Campingplätze Utrechts, sonntags entweder Anschauen des Starts der 2.Etappe oder ca. 20km entfernt auf dem Lande, dann Rückfahrt nach Krefeld individuell.

Organisation: Hans-Peter Vranken /
R


 

So. 16.08.2015
Vereinsmeisterschaft im Tempomatfahren

Sevelener Runde mit Variationen,

der sportliche Leiter gibt ein altersangepasstes Durchschnittstempo vor, das ohne Tacho auf der vorgegebenen Runde gefahren werden soll, z.B. Schnitt 20km/h bei 11 km ergibt 33min, Schnitt 40km/h 16min30sec., Schnitt 30 ergibt 22min. Wer hat den besten inneren Tempomat?

Wer am genauesten seine Zeit einhält (Tachos und Uhren werden abgegeben), gewinnt.

Anschließend Einkehr im Sprudel mit kleinem Imbiss für alle Teilnehmer und Zuschauer.

Organisation: Hans-Peter Vranken
R+M+E


 

Mi. 26.08 bis So 30.8.2015
Stilfser Joch und Ötztaler-Alpen

Legendäre Pässe in Südtirol, zunächst 2 Tage im Vinschgau, dann voraus. 2Tage in St.Leonhard oder Sölden

Näheres bei Hans-Peter erfragen

Organisation: Hans-Peter Vranken
R


 

So 13.09 2015
Herbsttour zum Baldeney See und nach Hattingen

Hinfahrt 9.00 Krefelder Rheinbrücke oder 10.00 Kettwig, dann ca.10.30 Baldeney See, 11.30 Effringhauser Schweiz, 12.30 Pause in Hattingen , ca.13.30 Rückfahrt über Langenberg (Berggruppe mit Sender Langenberg) und über Velbert zurück nach Kettwig und weiter nach Krefeld. Rück in Kettwig ca. 15.30, in Krefeld ca.16.30 Uhr

Krefeld Rheinbrücke- Rheinbrücke ca.150km, Kettwig- Kettwig ca.90 km

Voranmeldung zwecks Gruppen und Pausen-Planung bis 31.8.15 bei Hans-Peter

Organisation: Hans-Peter Vranken
R


 

Sa 14.11 2015
Meisterfeier
  Cafe Ambiente   Friedensstraße 154       47829 Krefeld-Uerdingen

Beginn: 19:00 Uhr

Kostenbeteiligung für die Begleitperson 25,00 Euro

Um eine verbindliche Zusage bis zum 01.11.2015 wird gebeten.

Organisation: Christian Wünscher / Herbert Hoenen / Gerd Zeidler

Mittwochsrunde der Staubwolke Krefeld

Mittwoch, 21.08.2013, ca. 9.00 Treffen im Hülserbruch bei schönem Sommerwetter mit ca. 20 Rennradlern.

Wie ‚Hennes‘ so schön bemerkte: ne janz schöne Haufen. Überraschung dann in Richtung Hülserberg, Hans-Peter mit Kamera entgegenkommend, um die Meute auf die Platte zu bannen. Weitere Fotos folgten dann am Lamershof. Bis Wetten dann ruhige und relativ zügige Fahrt, mit Einsammeln der diversen Gastfahrer, so daß ca. 30 Radler in Wetten ankamen.

Dort Pause mit Kaffee und Kuchen im Garten der Bäckerei. Ca. 10 holländische Rennradler, teilweise ehemaligen Kontrahenten von ‚Hennes‘, trafen auch noch ein. Diese Gruppe von ca. 40 Rennradlern machte sich dann auf den Weg Richtung Holland, verlor die Holländer an der Grenze, und bei reger Unterhaltung ging es dann über Auwel-Holt, Eyll und Stenden zurück nach Hüls, unter Verlust der diversen Gastfahrer.

Resümée des Tages: wieder eine Mittwochstour bei herrlichem Rennradlerwetter.

Liebe Grüße Wulf

Tempobolzer Tobies & Co bringen den Asphalt zum beben

Lars-Olaf Schnier Vereinsmeisterschaft
Lars-Olaf Schnier Vereinsmeisterschaft

Nun ist sie gefallen, die Entscheidung der Zeitfahrspezialisten der Staubwolke Krefeld. Am 17.07.13 kam es zum großen Showdown um die beste Zeit in der offenen Klasse.

Es war die letzte Chance den führenden Thorsten Tobies vom Platz an der Sonne zu verdrängen. Er hatte beim 1. Lauf die Bestzeit (30:44 min über 22km) in den Asphalt gebrannt.

Der Endspurt fand bei hervorragenden Bedingungen statt. Es war warm der Wind stand perfekt und alle waren guter Dinge die beste Performance abliefern zu können. Die Herausforderer in der Königsdisziplin waren fast alle am Start. Axel „der Kanibale Stamm“, Christian Wünscher, Lars-Olaf Schnier, Peter Conrad und Hans-Peter Vranken wollten den Champion Thorsten vom Thron stürzen.  Aber auch der König war in Top Verfassung. Christian musste vor dem Wettkampf starten, da die Vereinsmeisterschaft im Rahmen der CloC.C Meisterschaft stattfand. Er legte eine Zeit von 30:07 vor was einen Schnitt von knapp unter 44km/h bedeutete und zugleich die persönliche Bestleistung.

Mit Spannung wurde der Start der Kontrahenten erwartet. Alle konnten sich mächtig steigern so fuhr Axel mit normalem Rennrad 31:10 min was einem Schnitt von deutlich über 42 bedeutete.
Hier stellt sich die Frage, wie schnell der glänzende Allrounder mit richtiger Zeitfahrmaschine gewesen wäre. Man war sich einig, ein  45er Schnitt wäre hier nicht übertrieben. Auch Lars-Olaf Schnier war happy konnte er doch mit 30:47min seine bisherige Bestmarke um 60 Sekunden unterbieten. Peter Conrad brachte es auf einen satten 40er Schnitt auch bei ihm zeigt die Form in die richtige Richtung. Hans-Peter konnte sein Ziel 32er Zeit toppen und fuhr schnelle 31.56.

Was aber ist mit Thorsten? Die erste Runde von ihm ist vollendet. Ich vergleiche meine 1. Runde 14:56min, bei Thorsten zeigt die Uhr 15:02min an. Wird es zum „Königsmord“ reichen? Ich bin angespannt im Wissen, dass Thorsten immer noch irgendwo Restsauerstoff aktivieren kann um die explodierenden Oberschenkel zu befeuern.  Die letzten 200 Meter vor dem Ziel. Was sagt die Uhr 29:30 und nun der Zieleinlauf 29:55min!! Der Sieg für den König er hat alles gegeben und verdient die Krone verteidigt.

Ich verneige mich Chapeau Thorsten! Aber 2014 bleiben wir dran und hoffen auf einen noch engeren Kampf. Danke an alle die den Spaß mitgemacht haben und Glückwunsch zu euren starken Vorstellungen.

Sportliche Grüße
Christian

EZF 22 Km – Offene Klasse – Ergebnisse des 3. Laufs- 17.07.2013
Männer 1. Zeit 2.Zeit Gesamtzeit Schnitt Km/h
1. Thorsten Tobies 15:02 1453 29:55:00 44:12 trophy-gold-mini1. Platz
2. Christian Wünscher 14:56 15:11 30:07:00 43:83 trophy-silver-mini2. Platz
3. Lars-Olaf Schnier 15:17 15:30 30:47:00 42:88 trophy-bronze-mini3. Platz
4. Axel Stamm Junior 15:25 15:45 31:10:00 42:35
5. Dr. Hans-Peter Vranken 16:09 15:47 31:56:00 41:34
6. Peter Conrad 16:27 16:30 32:57:00 40:06

 

Hans-Peter Vranken gewinnt Radmarathon

Am 05.05.13 fand der traditionelle Radmarathon in Gladbach statt. Am Start waren auch die Staubwolken Hans-Peter Vranken und Christian Wünscher.

Hans-Peter Vranken gewinnt Radmarathon.
Hans-Peter Vranken gewinnt Radmarathon

Für unseren Doc ging es wie jedes Jahr um den Sieg. Pünktlich um 6:30 Uhr gingen 250 Fahrer auf die 230km lange Strecke um mit ca. 2000 Hm sehr schwere Strecke die durch die Eifel führt.

Die ersten 70km hielten sich die 2 Staubwolken taktisch klug zurück und mussten kaum führen. Das Tempo war recht moderat  gelegentlich gab es zarte Fluchtversuche einzelner Fahrer. Diese konnten aber locker unterbunden werden. Die erste nennenswerte Dezimierung des Feldes gab es im ersten 4 km langen Anstieg in Schevenhütte dieser ist in Schnitt nur 3-4% steil aber die Tempoverschärfung eines starken uns unbekannten Fahrers hat gereicht um das Feld zu sprengen. In der Mitte der Steigung übernahm Christian die Führung und fuhr einen ersten Tempowechsel.

Am „Gipfel“ angekommen waren noch 25-30 Fahrer zusammen nach einem kleinen Flachstück und einer Abfahrt ging es hoch Richtung Nideggen (Steigung 7% durchschnittlich) hier zeigte Hans-Peter seine gute Form und fuhr mit 3 starken Fahrern alleine die ca.6 km lange Steigung hoch.

Christian fuhr mit angezogener Handbremse hoch und schonte seine Kräfte für die EZF die in der folgende Woche anstehen sollten. Nach der Steigung fuhr er fast im Alleingang eine Lücke von 400-500m zur Gruppe mit einem weiteren Fahrer zu. Die folgenden welligen Km unterstütze er Hans-Peter und hielt ihm aus dem Wind und machte mit Tempo. Zum Anstieg zum Abtei Mariawald zeigte unser Doc, dass er nun endgültig auf Touren gekommen ist und fuhr grandios den Anstieg rauf.

Wie er später berichtete haben seine Begleiter an den Verpflegungsstationen angehalten aber er konnte ohne Pause durchfahren schließlich waren beide Trinkflaschen voll, 7  Bananen in den Taschen verstaut und die Gegner abgeschüttelt. Hier zeigt sich wieder einmal die unbändige Willenskraft und Siegermentalität eines erfahrenen Racers. Und so konnte er sich im Ziel mit einem Schnitt von über 35 als verdienter Sieger feiern lassen. Er hat  gezeigt, dass er immer noch ein Klasse Fahrer ist mit dem immer zu rechnen ist.

Christian kam mit der 2. Gruppe ca 40 min später ins Ziel aber er hat mit seiner Gruppe (8 Fahrer) gemütlich ein Teller Nudeln bei der Verpflegung in Breinig gegessen und nach der 30 min Pause ging es wieder weiter incl. Verfahren da ein Schild übersehen wurde und somit hat die Gruppe noch 5 km mehr fahren müssen. Die letzten 80 km wurde noch mal richtig Tempo gebolzt. Das Tempo lag fast immer zwischen 42 und 46 km/h. Die Fahrer haben gut harmoniert und hatten auch reichlich Spaß  alle fuhren sicher und berechenbar.

„Alles in allem war es ein nicht ganz normaler Sonntag“

4 Staubwolken erobern die Schmitzebud

Im Winter und Frühjahr bei trockenem Wetter starten hier sonntags um 9.30 Uhr über 50 Fahrer, von Tour de France-Teilnehmer Karl-Heinz Kunde, Ex-Profi Erwin Tischler bis zum Deutschen Bergmeister Jörg Paffrath und viele mehr.

Die Schmitzebud
Die Schmitzebud

Heute an Pfingstsonntag sind nur ca. 30 meist jüngere Fahrer am Start. Doppelreihe, Tempo 35 gehts über die Panzerstraße an der Landebahn des Köln-Bonner Flughafens vorbei.

Bei km20 im Jabachtal eine erste lange Steigung, die wir alle gut überstehen. Ich gucke mir die hinteren Fahrer schon mal gut an und stelle eine imaginäre Gruppe zusammen. In Much steigt die Straße wieder an, doch im Keisverkehr biegt meine imaginäre Gruppe zum größten Teil anders ab. Weg sind sie.

Lange treppenförmige Steigung nach Drabenderhöhe, Tempo 25 bis 30. Arnim kommt nach hinten, wir kämpfen. Oben im Ort 50m Lücke zur ca. 10 Fahrer starken Kopfgruppe, in der Axel und Torsten sich behaupten. Kein Funkkontakt, die Gruppe wartet nicht. Hinten kämpfen wir jetzt zu viert um den Anschluss, das Loch wird langsam größer. Endlich eine lange Abfahrt ins Aggertal nach Engelskirchen, unsere Chance. In der Talsohle nur noch 100m, es geht wieder hoch. Wer macht davorn das Tempo, ein Blauer, ja sieht der uns den nicht. Zu spät, wieder entschwindet die Spitze, langsam, aber stetig. Richtung Wipperfürth wieder eine verteilte Steigung, bei Streckenkilometer 60 dann das Sülztal, in dem es leicht abfallend die letzten 30 km sehr gut läuft. Unsere 4er Gruppe holt weitere zurückgefallene Fahrer ein, zeitweise beteiligen sich 6 Fahrer an der Verfolgungsarbeit, Tempo 45. Aber wir kommen nicht mehr ‚rann. Axel und Torsten fahren vorne mit, Tempo 50. So ist das an der Schmitzebud. Aber einen Endspurt wie bei uns in Krefeld fahren die Jungs heute nicht, oder haben sie die Übermacht der Staubwolken erkannt?

Kurz vor der Schmitzebud verabschieden sich mehrere Fahrer aus der Spitzengruppe. Torsten und Axel erreichen mit einem Kometen als 3er Frontgruppe die Schmitzebud.

Arnim und Hans-Peter nach langem Kampf mit nur 3 Minuten Rückstand und 37er Schnitt als etwa Siebter und Achter. Hat Spaß gemacht, so dass Getränke, Kuchen oder Spiegeleier an der Schmitzebud erstklassig geschmeckt haben.

Cycletec TT Pokal 2013

Endlich ist es soweit, das Zeitfahren hat wieder begonnen. Beim Einzelzeitfahren begegnen sich die Tüftler, Bastler der Aerodynamik und auch die Formel 1 des Radsports.

Cycletec TT Pokal 2013
Cycletec TT Pokal 2013 – Bild von links nach rechts: Dr. Lars-Olaf Schnier, Peter Conrad, Thorsten Tobies

Der Cycletec Pokal ist so eine Art Grand Prix, bei dem die Radfahrer das ganze Jahr über bei unterschiedlichen Streckenlängen starten können.

Hier können alle Radsportler oder Triathleten unter optimalen wettkampfnahen Bedingungen trainieren, ihre sportlichen Fähigkeiten überprüfen, oder Material und Positionen testen.

Auch von der Staubwolke-Krefeld sind dieses Jahr drei Fahrer mit am Start. Es sind Dr. Lars-Olaf Schnier, Thorsten Tobies und Peter Conrad. Bei sehr windigen Bedingungen mit Böen bis 40 km/h konnten die Fahrer noch nicht ihre Bestzeiten abrufen. Alle drei hatten auch in der jüngsten Vergangenheit mit unterschiedlichen Handicaps zu kämpfen und nutzten diese Serie um sich wieder ihrer Bestform anzunähern.

In den letzten Jahren hat es sich herauskristallisiert, dass die Cycletec Pokal Serie selbst, für viele Radsportler, zum sportlichen Ziel und High-Light geworden ist. Entsprechend hoch sind der Ehrgeiz und die Leistungs-Dichte geworden.

Klassische Moseltour

Am Sonntag, den 16.9., trafen sich 20 Staubwolken zur klassischen Moseltour.

7 fuhren die  lange Tour über die Eifel, über Rheinbach, Todenfeld, Hohe Acht, Mayen nach Hatzenport. Ohne Begleitfahrzeug, leichter Gegenwind, zeitweise Belgische Reihe.

In Todenfeld am Berg testet uns ein Fremder, wird niedergerungen mit 380 Watt. Dann die Hohe Acht und ein paar Wellen, Pause vor Mayen, noch 30 km. Lars-Olaf, sonst kein Marathonfahrer, muß etwas kämpfen, wir anderen aber auch.

biergarten

In Hatzenport dann Glücksgefühle, die Mosel, 25 Grad, Kuchen und ein großes Radler.

Die_sieben_Krieger

Sieben Freunde müsst ihr sein – Die sieben Staubwolken, die die lange Tour von Krefeld bis zur Mosel fuhren.

12-prozent

Wenn solche Schilder zu sehen sind, ist Hans-Peter in seinem Element.

Da sind auch die anderen Moselfahrer, die in Zell gestartet waren. Noch 20 km flach mit Rückenwind, Tempo 45, die Mosel fliegt dahin. In Winningen beim Abendessen alle glücklich. 210 km, keine Panne, Sonnenschein, mehr geht nicht.